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Alterungsrückstellung in der PKV

Vor allem im Alter werden die Leistungen der privaten Krankenversicherungen besonders häufig in Anspruch genommen. Das liegt zum einem daran, das sich die Lebenserwartungen stetig erhöht haben. Zum anderen werden die Behandlungsmethoden immer besser. Aus diesem Grund ist es unbedingt erforderlich eine Altersrückstellung in der PKV zu bilden.

Die Entwicklung der Alterungsrückstellung ist den privaten Krankenversicherungen sehr wohl bekannt und ist bei der Kalkulation der Beiträge beachtet worden. Da die einzelnen privaten Krankenkassen dies unterschiedlich handhaben, hat der Gesetzgeber im Jahr 2000 eine bindende Vorschrift herausgegeben. Diese sagt aus, dass auf den Beitrag ein Zuschlag in Höhe von 10 % erhoben wird. Bei den Versicherten wird dieser Zuschlag erstmals ab dem 20. Lebensjahr erhoben. Bis zum 61. Lebensjahr ist er weiterhin zu entrichten.

Wozu dient die Altersrückstellung?

Ohne Abzug von Kosten werden diese Mittel verzinslich angelegt. Die Altersrückstellung in der PKV dient somit der Abmilderung der Beitragsanpassungen, ab dem 65. Lebensjahr. Das erklärte Ziel der Altersrückstellung in der PKV ist, es die Gesundheitskosten ab dem 65. Lebensjahr bis zum 80. Lebensjahr komplett abzumildern. Sollten noch Gelder aus diesem Beitragszuschlag überschüssig sein, sind diese zur Reduzierung des Beitrages zu nutzen.

Warum die Altersrückstellung notwendig ist

Notwendig wurde das Eingreifen des Gesetzgebers, da einige private Krankenkassen, die Altersrückstellung sehr unterschiedlich praktiziert haben. Die Altersrückstellung in der PKV wurde stellenweise zu vorsichtig kalkuliert. Dies hatte zwar kurzfristig eine niedrigere Beitragszahlung zur Folge. Andere private Krankenkassen haben bei ihrer Kalkulation deutlich mehr Mittel für die Altersrückstellung in der PKV eingeplant. Horrende Differenzen führten dazu, dass die gesetzliche Festlegung des Zuschlages notwendig wurde, um der Kostendämpfung in der Rente zu realisieren.

Weitere wichtige Aspekte der Altersrückstellung in der PKV

Die Alterungsrückstellung in der PKV ist zu bilden, um die Teuerungsrate des Gesundheitswesens zu kompensieren. Nur so kann der medizinische Fortschritt und die Nutzung durch die Versicherten ins Gleichgewicht gebracht werden. Statistisch gesehen, nimmt ein Mensch welcher achtzig Jahre alt ist ungefähr das achtfache an Aufwendungen für Medikamente und medizinische Betreuung in Anspruch, zu einer vergleichbaren Person im Alter von 40 Jahren. Um den älteren Menschen die Option zu geben alle Möglichkeiten zur Verbesserung bzw. zur Stabilisierung ihrer Gesundheit in Anspruch zu nehmen ist die Altersrückstellung in der PKV die Basis.