Immobilien als Kapitalanlage

Immobilien Geldanlage Traditionell stehen Immobilien in dem Ruf, neben dem Gold eine besonders zuverlässige und krisensichere Form der Kapitalanlage zu sein. Anlageimmobilien werden daher auch oft ironischerweise als Betongold bezeichnet.

Wohn- oder Anlageimmobilie

Die Nutzungs- und Verwertungsmöglichkeiten von Immobilienbesitz sind dabei nach wie vor vielfältig. Galt die Wohnimmobilie, vielleicht noch mit kleiner Einliegerwohnung, die vermietet werden konnte, früher durch Mietersparnis als beste Form der Altersvorsorge, so verspricht die Anlageimmobilie heute weit höhere Renditen. Es gibt allerdings eine unerlässliche Vorbedingung hierfür: Eine Anlageimmobilie darf keinesfalls leer stehen!

Pflegeimmobilien

Durch die kontinuierliche Überalterung der Bevölkerung bedingt, stellen Pflegeimmobilien als Sozialimmobilien eine sichere Investition in einen Zukunftsmarkt dar. Einerseits bilden Pflegeimmobilien einen vor inflationsbedingter Abwertung sicheren Sachwert, andererseits garantieren sie, am richtigen Standort, bei konsequenter Werterhaltung und Instandhaltung sowie bei optimaler Auslastung, einen zuverlässigen und vor allem langfristigen Wertzuwachs des einmal investierten Kapitals. Fakt ist: Im Regelfall kann man eine hohe Rendite mit Pflege-Immobilien erzielen.
Langjährige Mietverträge (über 25 Jahre) mit bonitätsstarken und am Markt etablierten und entsprechend erfahrenen Betreibern von Pflegeimmobilien, sichern hierbei bis zu 5,8 % jährliche Mietrendite, den Kaufpreis der Pflegeimmobilie in Relation zur jährlich vereinbarten Mietzinszahlung gesetzt. Zu den weiteren Pluspunkten, die eine Investition in Pflegeimmobilien bieten kann, zählen allerdings auch diverse steuerliche Vorteile, der Inflationsschutz durch die vertraglich zu vereinbarende Möglichkeit einer Mietanpassung, die Unabhängigkeit von Börsen und die Sicherheit der durch staatliche Zuschüsse gesicherten regelmäßigen Rendite durch Mieteinnahmen.

Immobilienfonds

Eine relativ sichere Form der Kapitalanlage stellen jedoch auch Immobilienfonds dar. Hierbei gibt es den offenen und den geschlossenen Fonds oder den Real-Estate-Investment-Trust (REIT). Der Vorteil von Immobilienfonds besteht darin, dass das Kapital mehrerer Anleger für die Erschließung eines Immobilienprojektes gebündelt wird. Dies beinhaltet einerseits eine Verteilung des Risikos der Investoren auf mehrere Schultern, andererseits ermöglicht die Bündelung des Kapitals mehrerer Anleger jedoch auch größere Immobilienprojekte, als nur den Kauf einer Wohnung, nämlich beispielsweise ganze Gewerbegebiete oder ausgedehnte Wohngebiete mit entsprechenden Erwartungen bezüglich der Rendite.

Fazit

Immobilien stellen gerade heute, neben Edelmetallen und Rohstoff-Indizes, eine beliebte, renditestarke und vor allem krisensichere Form der Kapitalanlage dar, insbesondere im Sinne der Altersvorsorge. Die Voraussetzung zur Erzielung dieser Renditen, liegt dabei jedoch in einer möglichst langfristigen Absicherung entsprechender Mieterträge. Zwar boomt der Immobilien- und Wohnungsmarkt derzeit stark und vor allem in den Innenstädten lassen sich durch die Vermietung von Wohnungen und Gewerberäumen attraktive Einnahmen generieren, allerdings sollte man durch die Höhe des geforderten Mietzinses die Langfristigkeit möglicher Vertragsbindungen nicht gefährden. Jede Immobilie, auch wenn sie leer steht, mag zwar bereits durch die mögliche Steuerersparnis interessant sein. Richtig rechnet sich eine Immobilie allerdings nur dann, wenn sie kontinuierlich Mieteinnahmen generiert. Um diese zu sichern, sollte man sich vor der Investition in eine Immobilie daher zunächst deren Lage, Zustand und Ausstattung gründlich ansehen. Diese bilden nämlich die entscheidenden Voraussetzungen für die Vermietbarkeit und Profitabilität einer beliebigen Immobilie.